Rechtsübersetzungen/juristische Übersetzungen

Rechtsübersetzer benötigen fundierte Kenntnisse der zugrunde liegenden Rechtsordnungen – d. h. des Landes, aus dem der zu übersetzende Text stammt, sowie des Landes, für das die Übersetzung bestimmt ist. Fachübersetzer erfassen den Textinhalt in seiner juristischen Bedeutung, erkennen Risiken für sprachliche oder rechtliche Missverständnisse und finden die entsprechende Terminologie in der Zielsprache.

Die Rechtssprache besteht aus Begriffen der Allgemeinsprache, die im juristischen Kontext oft von der Gemeinsprache abweichen. Aufgrund der fachlichen, juristischen Zusammenhänge erhalten sie eine neue Bedeutung.

An dieser Stelle kann es zwischen Laien und Experten zu Übertragungsproblemen kommen, weil beide zwar denselben Ausdruck verwenden, dies aber mit unterschiedlicher Bedeutung tun.

Fachübersetzern sind diese Unterschiede bewusst.

Ziel der juristischen Übersetzung ist es, den Ausgangstext präzise, objektiv und vollständig wiederzugeben. Übersetzer haben die Aufgabe, Verständnishilfe zu geben.

Rechtsübersetzungen aus der Praxis

Ich habe eine Ausbildung als Rechtsanwaltsgestellte abgeschlossen und sechs Jahre als Justizangestellte beim Arbeitsgericht gearbeitet. Durch diese praktische Tätigkeit im Rechtswesen, meine Erfahrung als Rechtsübersetzerin und regelmäßigen Fortbildungen weiß ich, worauf es ankommt.

Beispiele für Rechtsübersetzungen

  • Verträge (u.a. Kaufverträge, Arbeitsverträge, Immobilienverträge)
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Anwaltskorrespondenz
  • Gerichtsurteile und -beschlüsse
  • Notarurkunden
  • Testamente
  • Rechtshilfeersuchen